SCHWIMMENDER MUELL


 

TEXT SCHWIMMENDER MUELL FUER DIE SCHUELER DER 11.KLASSE GRUPPE 2

Plastik ist leicht und vielseitig einsetzbar. Doch leider ist es fast unzerstörbar, voller Schadstoffe und mittlerweile ein Risiko für die Meere der Welt. Dies hat auch Folgen für den Menschen.

 

Plastikmüll im Wasser ist für Tiere und Menschen gefährlich

Seit Jahrtausenden ist das Meer eine Quelle für Nahrung und einer der wichtigsten  Transportwege. Doch es wird auch als Müllkippe  benutzt. Der Abfall der  Zivilisationen  wird ins Meer gespült und verschwindet  scheinbar. "Aus den Augen, aus dem Sinn" sagt ein Sprichwort. Zumindest war es früher so, als Müll vor allem aus  organischem  Material bestand, das sich im Meer  auflösen  konnte.

Die Zeiten haben sich geändert, erklärt der Meeresbiologe Thilo Maack von der Umweltorganisation Greenpeace: "Es gibt fünf große Meeresstrudel  in den Weltmeeren und dort  konzentriert  sich der Müll." Immer mehr Plastikmüll sammelt sich an diesen Stellen, da er sich nicht auflöst. Thilo Maack nahm auch an einer  Expedition  teil, um die schwimmenden Müllhalden zu messen und zu  analysieren. Der Plastikmüll macht den Meeren und ihren Bewohnern  zu schaffen. Und: Er ist überall.

Unzählige  Meerestiere und Seevögel sterben, weil sie sich in verlorenen Kunststoffnetzen  und ins Meer geworfenen Plastiktüten  verheddern  – oder weil sie die kleineren Müllstücke fressen. Die Tiere füllen sich den Magen, aber nicht mit echter Nahrung, sondern mit Plastik. So verhungern oder verdursten sie sehr oft. Auch die im Plastik enthaltenen Chemikalien sind gefährlich, und das nicht nur für Tiere. Schadstoffe, die  krebserregend  sein sollen, werden durch das Essen von Meerestieren auch vom menschlichen Körper  aufgenommen.  Somit  ist der Plastikmüll nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für die Menschheit.